Schüleraustausch in Italien, März 2026

18 Schüler*innen aus zwei Italienisch-Kursen haben sich mit Frau Rothermel und Frau Bentivenga am 14.03. auf nach Italien, Bagno a Ripoli, in die Nähe von Florenz gemacht. Nach 12 Stunden Fahrt konnten wir endlich unsere Austauschschüler*innen zum ersten Mal kennenlernen und alle haben sich sofort verstanden. Nach kurzem hin und her ging es dann auch in die Gastfamilien, in denen sich alle wohlgefühlt haben.


Gestartet hat alles in Florenz, wo wir die meiste Zeit unserer Freizeit mit Besichtigen verbracht haben, obwohl auch einige in Pisa waren, und ja der Turm ist wirklich schief, wir haben die Aussicht auf den Dom genossen, haben Bienen gezählt, ein Wildschwein gestreichelt


 und viel geshoppt.


Das können die auf der Rückreise, von Shopping-Taschen besetzten Sitze beweisen. Einige neue italienische Wörter haben es auch in unseren Wortschatz geschafft, wir sind anscheinend doch etwas lernbereit. Die meisten Wörter haben wir dabei am Wandertag gelernt. Die anfangs als ruhige Wanderung und fast eher Spaziergang beschriebene Ausflug entwickelte sich dann doch zu einem su (hoch) e (und) giù (runter), was teilweise auch echt schlammig wurde. Nichtsdestotrotz war es eine witzige, lange Wanderung, die zwar eigentlich mit einem Stop an einer Kirche geplant war, allerdings war diese geschlossen, was komischerweise keiner vorher wusste, aber dennoch superschön war. Auch sind wir zu einem Aussichtspunkt gelaufen, der uns einen Überblick über ganz Florenz ermöglichte, was sehr beeindruckend war.


Außerdem waren wir für einen Tag in Lucca, eine Stadt, die von einer Stadtmauer umgeben ist, die wir auf dem bicicletta (Fahrrad) umrundet haben. Auf dem Rückweg nach Bagno a Ripoli kamen dann auch viele gelbe Taschen. Es wurde von fast jedem ein T-Shirt aus demselben Laden gekauft J Neben Shopping und Wandern sowie viel Florenz Besichtigung waren wir auch in der Schule unserer Austauschschüler. Wir durften sogar miterleben, wie eine Bank aufgestellt wurde im Gedenken an Essstörungen, die vor allem in Corona immer mehr wurden. Der Garten der Schule war auch superschön und uns wurde noch einmal bewusst, wie froh wir doch sind samstags keine Schule zu haben. Zum Ende des Austauschs sind wir mit unseren Austauschschülern noch Essen gegangen, natürlich Pizza und Pasta. Wir haben unsere neuen Freunde nochmal näher kennengelernt und auch untereinander eine engere Bindung aufgebaut. Der Tag des Abschieds war schwer, aber wir denken daran, dass die Italiener uns im Mai besuchen kommen, worauf wir uns sehr freuen. Die Rückreise mit dem Bus war neben dem Austausch noch eine ganze Story für sich. Wir sind verspätet losgefahren, haben dann erfahren, dass ein Hund unten im Kofferraum mit uns fährt, der dann bei Rast eine von uns fast umgerissen hätte, haben bei dieser Rast auch noch eine Stunde verspätet wieder gestartet, weil wir einem anderen Bus mit einem Platten helfen mussten, nur um dann kurz bevor wir wieder zuhause waren, selber stehen zu bleiben, weil der Bus auf der Autobahnauffahrt plötzlich kaputt gegangen ist und stehengeblieben ist (der Bus war auch noch neu). Daraufhin wurden wir von einem anderen Bus abgeholt und kamen schließlich mit insgesamt 3 Stunden Verspätung am Hallenbad wieder an.

 Alles in allem war der Italien-Austausch eine wunderbare Erfahrung mit vielen neuen Freunden superwitzigen Momenten und einem großen Einblick in das italienische Leben, wozu auch das Frühstück, was aus Keksen und Milch besteht, und das Abendessen, was aus mindestens 3 Gängen besteht (also beim ersten Gang nicht zu sehr zuschlagen), zählt.

Wir sind alle sehr glücklich und froh am Austausch teilgenommen zu haben und freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Austauschschülern.

PS: So viel Eis wie in der Woche haben wir noch nie gegessen.

Von Annabelle Just, E-Phase

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