Englandfahrt

Schon einige Monate bevor die Reise begann, konnte man sich für eine Teilnahme an der Englandfahrt bewerben. Es wurden 60 Schülerinnen und Schüler ausgewählt, um mit vier Lehrkräften für sechs Tage nach England zu reisen. Wir übernachteten in Gastfamilien, in die wir in Zweier- bis Vierergruppen eingeteilt wurden. Dadurch konnten wir den englischen Alltag sehr authentisch miterleben. Morgens gingen wir von unseren Gastfamilien zu den naheliegenden Bushaltestellen, an denen wir dann nacheinander abgeholt wurden.

Während der Woche besuchten wir verschiedene Städte und Sehenswürdigkeiten. Ein besonderes Highlight war der Ausflug an die Jurassic Coast. Wir besuchten unter anderem die beeindruckende Küstenlandschaft rund um Lulworth Cove. Neben der schönen Aussicht blieb auch Zeit für ein Eis und einen Spaziergang an der kleinen Bucht. Anschließend ging es nach Weymouth, wo wir Freizeit hatten und den Ort selbst erkunden konnten. Auch die Halbinsel Portland mit den olympischen Ringen sowie Chesil Beach besichtigten wir an diesem Tag.

Ein weiteres Highlight war unser Ausflug nach London. Nachdem wir morgens von unseren Gastfamilien zur Sprachschule gebracht wurden, fuhren wir mit dem Bus nach London. Nach etwa vier Stunden Fahrt erwartete uns eine zweistündige Tour mit unseren Lehrern. Dabei sahen wir viele bekannte Sehenswürdigkeiten wie Big Ben, die Houses of Parliament, den Buckingham Palace, den St. James’s Park, das London Eye und den Piccadilly Circus. Danach hatten wir mehrere Stunden Freizeit, die wir zum Shoppen, Essen und Erkunden der Stadt nutzten. Am Abend trafen wir uns wieder und verbrachten den restlichen Abend damit, einen Film in einem Londoner Kino zu sehen, bevor wir um 0:30 Uhr die Rückreise nach Deutschland antraten.

Die Englandfahrt war für uns alle eine unvergessliche Erfahrung. Besonders das Leben in den Gastfamilien, die gemeinsamen Ausflüge und die vielen neuen Eindrücke werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Gleichzeitig bot die Sprachreise eine tolle Möglichkeit, unsere Englischkenntnisse zu verbessern. Durch die Gespräche mit den Gastfamilien und den Alltag vor Ort konnten wir die Sprache aktiv anwenden und neue Sicherheit gewinnen. Insgesamt war die Fahrt nicht nur spannend, sondern auch eine wertvolle Erfahrung, die wir jederzeit wieder machen würden.

Enie & Nenja

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